Nicht sammeln, wenn Zweifel bleiben
Korrekte Bestimmung ist nicht verhandelbar. Wenn Merkmale, Habitat, Schadstoffrisiken oder Verwechslungen unklar bleiben, endet es dort.
Wild Forager bringt Beobachtungen in der Nähe, Pflanzenmerkmale, Saisonverläufe und Warnungen vor Verwechslungen an einem Ort zusammen.
Für sorgfältiges Lernen, nicht als Abkürzung zum Sammeln.
Am besten zusammen mit lokalem Wissen, Bestimmungsbüchern, geführten Exkursionen und Zeit im Freien.
Wild Forager ist nicht für schnelle Sicherheit auf Knopfdruck gemacht. Die App bündelt essbare Wildpflanzen, deutschlandbezogene Kuration, Beobachtungen in der Nähe, Morphologie, Saisonalität und Verwechslungsrisiken an einem Ort, damit sich Pflanzenwissen über Zeit aufbauen kann.
Wild Forager unterstützt das Lernen vor, während und nach der Zeit draußen, indem Beobachtungskontext, Pflanzenmerkmale, Saisonalität und Vorsicht an einem Ort zusammenkommen.
Beobachtungskarten helfen dabei, lokale Pflanzenvielfalt wahrzunehmen, ohne einzelne Einträge als Beweis für tatsächliches Vorkommen zu behandeln.
Pflanzenprofile bringen Morphologie, Habitat-Hinweise, Saisonalität und Verwechslungsrisiken zusammen, damit Vergleiche bewusster werden.
Nutze die App auf Exkursionen, mit Bestimmungsbüchern und über mehrere Jahreszeiten hinweg, bis aus Namen echtes Pflanzenwissen wird.
Wild Forager unterstützt eigenständiges Lernen, ersetzt aber weder fachkundige Begleitung noch Felderfahrung oder unabhängige Bestätigung.
Wild Forager ist nicht nur zum Vergleichen im Feld da. Die App hilft auch dabei, eigene Beobachtungen festzuhalten: was gesehen wurde, wo es war und worauf man später noch einmal zurückkommen möchte.
Ort, Datum und Foto bleiben zusammen, damit jeder Eintrag an eine reale Begegnung draußen gebunden bleibt.
Merkmale, Erinnerungen oder offene Fragen lassen sich festhalten, solange Pflanze und Ort noch frisch im Gedächtnis sind.
Favoriten, frühere Funde und wiederkehrende Beobachtungen helfen dabei, Pflanzenwissen langsamer und verlässlicher aufzubauen.
Illustrationen, Fotos, Merkmale, Habitatkontext, Saisonalität und Warnungen vor Verwechslungen kommen an einem Ort zusammen, damit sich das, was vor einem steht, sorgfältiger vergleichen lässt.



Wild Forager ist darauf ausgelegt, den Prozess zu verlangsamen: zuerst beobachten, sorgfältig vergleichen und Habitate wichtiger nehmen als Ernte. In der App sind diese und weitere Sicherheitshinweise direkt in den Lernfluss eingebunden.
Korrekte Bestimmung ist nicht verhandelbar. Wenn Merkmale, Habitat, Schadstoffrisiken oder Verwechslungen unklar bleiben, endet es dort.
Schutzgebiete, geschützte Arten und lokale Regeln gibt es aus gutem Grund. Verantwortungsvolles Sammeln bedeutet, sie ohne Ausnahme zu respektieren.
Sammle nur aus häufigen Beständen und lass genug für Regeneration, Wildtiere und den Ort selbst stehen.
Mach sensible Orte oder seltene Arten nicht unnötig sichtbar. Gute Pflanzenbildung sollte Naturschutz stärken, nicht unter Druck setzen.
Korrekte Bestimmung reicht nicht aus. Straßenränder, Industrieflächen und belastete Böden erhöhen das Risiko auch dann, wenn die Pflanze selbst richtig erkannt wurde.
Schutzgebiete erscheinen direkt auf der Karte, damit sensible Orte früher erkennbar werden und bessere Entscheidungen möglich sind, bevor überhaupt gesammelt wird.
Menschen kannten einmal die Pflanzen um sich herum. Dieses Wissen sollte sich nicht ungewöhnlich anfühlen.
Wild Forager wurde von einem kolumbianischen Biologen entwickelt, der zwischen Ernährungssystemen, Daten und öffentlicher Bildung arbeitet.
Es wuchs aus einer einfachen Beobachtung: Viele Menschen können verpackte Produkte leichter benennen als die Pflanzen, die direkt um sie herum wachsen.
Das Projekt begann als Versuch, Menschen dabei zu helfen, essbare Wildpflanzen wieder wahrzunehmen und einen sorgfältigen ersten Schritt in tieferes Lernen durch Bücher, geführte Exkursionen und Zeit im Freien zu machen.
Das Ziel ist einfach: Pflanzenwissen soll sich näher, langsamer und stärker im Ort verankert anfühlen.
Wild Forager ist dafür gebaut, diese Form des Lernens zu unterstützen, nicht zu ersetzen. Die App funktioniert am besten als Begleiter zu direktem Lernen im Feld.
Einsteigerfreundliche Foraging-Workshops in Berlin und Brandenburg mit starkem Fokus auf Bestimmung, Ethik und urbanes Pflanzenlernen.
Projekt ansehen →Wildkräuterspaziergänge und Workshops in Berlin – essbare Pflanzen von der botanischen Bestimmung bis zur kulinarischen und pflanzenheilkundlichen Praxis.
Projekt ansehen →Wildkräuterwanderungen und Sammeltouren rund um Leipzig, begleitet im Feld und im lokalen Wissen verankert.
Projekt ansehen →Urbane Wildkräuterspaziergänge und Workshops in Leipzig mit starkem Fokus auf botanische Merkmale und kulinarische Anwendung.
Projekt ansehen →Kennst du ein Projekt, das hier aufgeführt werden sollte? Schreib an hello@wildforager.org.
Wild Forager ist ein unabhängiges Projekt für ökologische Bildung, verantwortungsvolles Sammeln und offene Werkzeuge zum Pflanzenlernen. Die Kern-App ist kostenlos und soll es bleiben. Beiträge helfen, Forschung, Pflege und Entwicklung zu finanzieren – und das Projekt ohne Werbung am Leben zu halten.
Wild Forager ist als sorgfältiges Lernwerkzeug gedacht. Diese Antworten klären, wofür die App gedacht ist und wofür nicht.
Ja, aber als Lernwerkzeug. Die App soll einen sorgfältigen Einstieg geben, nicht schnelle Sicherheit versprechen.
Nein. Sie hilft beim Vergleichen von Merkmalen, Saisonalität, Habitat und Verwechslungsrisiken, ersetzt aber keine unabhängige Bestätigung.
Der redaktionelle Fokus und die Kuration sind derzeit auf Deutschland ausgerichtet.
Derzeit nicht. Aktuell gibt es die Android-Beta und eine Web-Testversion direkt im Browser.
Nie allein auf Grundlage der App sammeln oder essen. Immer unabhängig prüfen und, wenn möglich, mit erfahrenen Menschen oder guter Literatur gegenchecken.
Hinweis: Wild Forager ist ein Bildungswerkzeug. Es darf nicht als alleinige Grundlage für das Sammeln oder Verzehren von Pflanzen verwendet werden. Prüfe immer unabhängig nach und, wo möglich, gemeinsam mit erfahrenen Pflanzenkenner*innen. Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung.